Montag, 11. April 2011
Noch eine Wrange...
...aber vorerst die letzte. Wieder schön mit ASUSO Holzimpregnieröl eingepinselt kann sie nun zwei Wochen trocknen bis sie eingebaut wird. Der passende Bolzen ist links daneben auch schon zu sehen.
Balkweger
Im Heckbereich sind die Balkweger vergammelt und müssen ausgebessert werden. Zwei Stück Lächrenholz, 23x80mm stark werden angeschäftet und an den bestehenden Balkweger angesetzt.
Montag, 4. April 2011
Alte Wrangen - neue Wrangen
Nun sind auch die alten Wrangen entfernt und das Boot wird nun von den neuen zusammengehalten. Die letzte noch fehlende Wrange ist auch schon in Arbeit, so dass am nächsten Wochenende mit der Beplankung begonnen werden kann.
Sonntag, 27. März 2011
Kiel montiert
Nun gibt es kein zurück mehr: Nach vielen Wochen der Kielbastelei sind nun alle Teile fertig zur Montage. Die mit Holzschutz behandelten Einzelteile sind an allen Stellen, die man später nicht mehr erreicht, lackiert und werden nun mit Dichtmasse und Epoxidharz verbunden.
Los gehts mit dem Stück Totholz zwischen Kielbalken und Achtersteven, an dem später das Ruderblatt angehängt wird. Dieses Teil wird mit Epoxi am Achtersteven verklebt.
Darunter kommt der Kielbalken. Die Verbindung zwischen Kielbalken und Achtersteven wird nur mit "Mumpe" (MS-Polymer) verklebt. Da diese großem Bauteile sich sicher leicht verwinden und bewegen werden, erschien mir eine harte Verklebung mit Epoxi ungeeignet.
Dann kommen die schönen neuen Bolzen durch die Wrangen.
Und zum Schluss noch einen Schwung Schraubzwingen - Fertig.
Das Ganze ist schon etwas wie ein historischer Schritt - nun ist (von einer fehlenden Wrange mal abgesehen) das gesamte tragende Skelett des Bootes fertig. Ballastkiel und Totholz kommen erst viel später unters Boot, damit man am Deck bequemer arbeiten kann. Demnächst gehts dann mit der Beplankung weiter (und der fehlenden Wrange natürlich).
Los gehts mit dem Stück Totholz zwischen Kielbalken und Achtersteven, an dem später das Ruderblatt angehängt wird. Dieses Teil wird mit Epoxi am Achtersteven verklebt.
Darunter kommt der Kielbalken. Die Verbindung zwischen Kielbalken und Achtersteven wird nur mit "Mumpe" (MS-Polymer) verklebt. Da diese großem Bauteile sich sicher leicht verwinden und bewegen werden, erschien mir eine harte Verklebung mit Epoxi ungeeignet.
Dann kommen die schönen neuen Bolzen durch die Wrangen.
Und zum Schluss noch einen Schwung Schraubzwingen - Fertig.
Das Ganze ist schon etwas wie ein historischer Schritt - nun ist (von einer fehlenden Wrange mal abgesehen) das gesamte tragende Skelett des Bootes fertig. Ballastkiel und Totholz kommen erst viel später unters Boot, damit man am Deck bequemer arbeiten kann. Demnächst gehts dann mit der Beplankung weiter (und der fehlenden Wrange natürlich).
Sonntag, 27. Februar 2011
Bausatz
Hier das gesammelte Ergebnis der letzten Wochen:

Hier die neuen Bolzen, die die Wrangen mit dem Kiel verbinden. Muttern, Scheiben und Bolzen sind alle aus dem gleichen Werkstoff, trotzdem sehen die Muttern (aus Sechskantstange hergestellt) deutlich kupferfarben aus, die Bolzen und Scheiben (aus Rundstangen) eher goldfarben.
- Der Kiel ist fertig zum Einbau
- Vier (von fünf) großen Wrangen sind fertig
- Der Totholzstapel ist fertig
- Die Bolzen für die Wrangen sind fertig

Hier die neuen Bolzen, die die Wrangen mit dem Kiel verbinden. Muttern, Scheiben und Bolzen sind alle aus dem gleichen Werkstoff, trotzdem sehen die Muttern (aus Sechskantstange hergestellt) deutlich kupferfarben aus, die Bolzen und Scheiben (aus Rundstangen) eher goldfarben.
Sonntag, 13. Februar 2011
Probemontage
Sonntag, 6. Februar 2011
Tag der Metallbearbeitung und ... noch ein Wrange
Von den vorhandenen Kielbolzen müssen zwei erneuert werden. Das rausschlagen der Bolzen aus dem Bleikiel geht tatsächlich ohne größere Probleme. Letzten Freitag kam das Material für die neuen Bolzen, so konnten wir schon mal einen Tag "Metallbau" einlegen.
Werkstoff für Bolzen, Scheiben und Muttern ist Nickelaluminiumbronze, eine Legierung aus Cu, Al, und Ni. Das Zeug ist galvanisch etwas edler als Blei und deutlich zugfester als V4A. Wen's interessiert: Die Werkstoffnummer ist 2.0966.
Leider gibt es davon keine Normteile zu kaufen, aber Rund- und Sechskantstangen. Und da wir im Besitz einer historischen Drehbank sind,machen wir uns die Scheiben und Muttern selber.

Ein Stück Sechskantstange wird abgesägt und plangedreht,

und danach auf der Drehbank gebohrt und angefast. Das Gewindeschneiden ist dann wieder klassische Handarbeit mit drei Gewindebohrern.
Damit die Holzarbeiten nicht zu kurz kommen, wurde nebenbei noch die vorletzte der großen, Ballastkiel tragenden Wrangen fertiggestellt. Die Wrange, hier noch mit Übermaß, wird ins Boot eingebaut, danach werden Markierungen bis an die Spanten heran eingesägt. Danach werden die Markierungen mit einer Straklatte verbunden, und alles was übersteht kann weggesägt oder gehobelt werden.

Werkstoff für Bolzen, Scheiben und Muttern ist Nickelaluminiumbronze, eine Legierung aus Cu, Al, und Ni. Das Zeug ist galvanisch etwas edler als Blei und deutlich zugfester als V4A. Wen's interessiert: Die Werkstoffnummer ist 2.0966.
Leider gibt es davon keine Normteile zu kaufen, aber Rund- und Sechskantstangen. Und da wir im Besitz einer historischen Drehbank sind,machen wir uns die Scheiben und Muttern selber.

Ein Stück Sechskantstange wird abgesägt und plangedreht,

und danach auf der Drehbank gebohrt und angefast. Das Gewindeschneiden ist dann wieder klassische Handarbeit mit drei Gewindebohrern.
Damit die Holzarbeiten nicht zu kurz kommen, wurde nebenbei noch die vorletzte der großen, Ballastkiel tragenden Wrangen fertiggestellt. Die Wrange, hier noch mit Übermaß, wird ins Boot eingebaut, danach werden Markierungen bis an die Spanten heran eingesägt. Danach werden die Markierungen mit einer Straklatte verbunden, und alles was übersteht kann weggesägt oder gehobelt werden.

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