Donnerstag, 27. August 2009

Segelzeichen


Ein Rätsel gibt die Beschriftung des Großsegels auf: R 22. Für einen 22er Schärenkreuzer ist das Boot eigentlich zu klein, ein "R" als Segelzeichen kenne ich nur für Jollenkreuzer. Die bekannte Kette der Voreigner ist im Moment noch recht kurz. Bekannt ist lediglich, dass das Boot von seinem letzten Eigner im Jahr 1997 von einer Insel in der dänischen Südsee abgeholt wurde. Ansonsten: Kein Bootsname, kein Baujahr, keine Werft.

Neues Zuhause


Eine Scheune ein paar Kilometer nördlich von Berlin ist das neue Zuhause für die nächsten Monate (Jahre?). Zu sehen ist hier auch der aus Vierkanthölzern gebaute "Kran", mit dem das gute Stück vom Anhänger gehoben wurde.

Nordwärts


Einen Monat später ist es soweit. Anhänger geliehen und Zugfahrzeug organisiert. Dummerweise weiß niemand auch nur halbwegs genau, was das Boot wiegt. Dankenswerterweise können wir in Karlsruhe übernachten, denn an einem Tag wären die gut 1500km hin und zurück nur schwer zu bewältigen. Auf dem Hinweg hüpft der unbelastete Anhänger auf der Autobahn von Dehnungsfuge zu Dehnungsfuge, der Rückweg mit "Nennlast" ist zwar dank der max. 80km/h genau so langwierig, aber deutlich angenehmer zu fahren.

Samstag, 25. Juli 2009

"Herzlichen Glückwunsch..."


"...Sie haben diesen Artikel gekauft."
Man muss schon ein wenig verrückt sein, um ein Boot in diesem Zustand zu ersteigern. Ein "vermutlich 20er Schärenkreuzer", abzuholen in Süddeutschland in sanierungbedürftigem Zustand. Aber nach jahrelanger Übung bei der Reparatur und Pflege des Vereins(Holz)bootes war die Verlockung groß, Restaurierungsarbeit auch mal in ein eigenes Boot zu stecken.