Sonntag, 23. Mai 2010
Noch mehr Forschung
Wieder ist ein neues Puzzleteil aufgetaucht - der Name des dänischen Vor-Vor-Besitzers sozusagen. Leider ist er in allen Internetregistern nicht zu finden, also muss ein Umweg her - die Schaltzentrale jeglichen anständigen Gemeinwesens der Welt- der Dorfkrug. Frau Wirtin ist bezaubernd und zeigt viel Verständnis für die verflixte Situation, nach nur einer halben Stunde ist der Gesuchte ausfindig gemacht und das nächste Telefonat mit Händen und Füßen in vollem Gange. Mangels dortiger Internetanbindung geht diesmal ein klassischer Brief in die Welt, mit dem der Nächste in der Reihe befragt werden soll - ein doch recht betagter Herr, der ihm wiederum das Boot übereignet hat. Mal sehen, welche lieben Menschen wir noch kennenlernen werden....
Sonntag, 2. Mai 2010
Einige neue Spanten fertig

Nachdem das Harz ausgehärtet ist, werden die Spanten wieder rausgenommen, das Klebeband entfernt und das überschüssige Harz vom Spant weggeschliffen. Danach werden sie noch lackiert und eingebaut.
Damit das Boot nicht auseinanderfällt, kann man nicht einfach von vorn nach hinten durcharbeiten, sondern muss zusehen, dass neben dem entfernten Spant genug stabile alte oder neue Spanten im Boot sind.
Damit das Boot nicht auseinanderfällt, kann man nicht einfach von vorn nach hinten durcharbeiten, sondern muss zusehen, dass neben dem entfernten Spant genug stabile alte oder neue Spanten im Boot sind.
Sonntag, 21. März 2010
Namensforschung
Nachdem sich der Voreigner ordentlich Zeit genommen hat, das Neueste vom Bootsabenteuer zu erfahren, hatte er auch eine tolle Nachricht für uns: Bevor es nach Deutschland kam, lag "Das Boot" lange Jahre am Hafen von Sejerö, einer ziemlich winzigen dänischen Insel. Das ist doch schon mal was! Also kann man den Hafenmeister dort mit dem aufgeregtesten und berlinerischsten Englisch volltelefonieren - leider hat er noch nicht genügend Dienstjahre hinter sich, um sich direkt erinnern zu können. Aber sehr freundlich und hilfsbereit ist er allemal und er wird mit Fotos versorgt, um sich umzuhören.
Samstag, 20. März 2010
Der erste neue Spant entsteht

Aus sechs Eichenholzlamellen und Epoxidharz wird der neue Spant zusammengesetzt und direkt in den Bootsrumpf eingeformt. Damit an der Beplankung und am Balkweger nichts festklebt, kommt jede Menge Packband dazwischen. Eine Latte quer übers Boot mit drei Gewindestangen hält den Spant bis zum Trocknen in Form.
Nieten ausschlagen
Winterpause

Im Winter war es zu kalt, um mit Epoxidharz zu arbeiten, daher mussten die Arbeiten bis jetzt ruhen. Für die nächsten Wochen ist der Austausch sämtlicher Spanten geplant. Die Originalspanten sind entweder längs oder quer gebrochen, am unteren Ende verrottet oder gar nicht mehr vorhanden.
Los gehts damit, die Nieten zu kappen und den alten Spant mit Multimaster und Stecheisen zu entfernen.
Sonntag, 11. Oktober 2009
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