Dienstag, 26. April 2011

Spiegel

Der Spiegel ist ein recht undankbar zu bauenes Teil - er ist gebogen und nach achtern geneigt, zudem laufen die Rumpf-Planken nicht senkrecht darauf zu, die Schmiege ist hier am Schiffsende mit am größten. Da der eigentliche Spiegel später die Stirnseite der Rumpfbeplankung abdecken soll, muss zunächst "nur" der Innenspiegel gebaut werden. Dies ist so eine Art letzter Decksbalken und letzter (dafür aber geneigter) Spant, die dann verbunden werden.
Der Decksbalken ist aus einem Stück noch relativ leicht herzustellen, der letzte Spant wird wieder aus Lamellen gebaut. Durch die Neigung der Beplankung einerseits und des Spiegels andererseits sind ziemlich breite (ca. 10 cm) Lamellen nötig, von denen hinterher das meiste wieder weggesägt wird.

Schablonenbau mit Laserwasserwaage

 

Variation über das Thema
"man hat nie genug Schraubzwingen"

Montag, 25. April 2011

Neue Kielbolzen und Löcher im Bleikiel

Zwei neue Kielbolzen wurden in den Beilkiel eingesetzt. Von den ersten Bolzen sind noch ein paar Löcher im Blei gewesen, die nur mit Holzpfropfen notdürftig verschlossen waren - die haben wir dann mit etwas Blei (recycled aus einer alten Blei-Wasserleitung) vergossen.
Bleigießen

Montag, 11. April 2011

Und weil es schon lange kein Übersichtsbild mehr gab: Hier der aktuelle Bauzustand mit neuem Kiel, Steven Totholz usw.

Noch eine Wrange...

...aber vorerst die letzte. Wieder schön mit ASUSO Holzimpregnieröl eingepinselt kann sie nun zwei Wochen trocknen bis sie eingebaut wird. Der passende Bolzen ist links daneben auch schon zu sehen.

Balkweger

Im Heckbereich sind die Balkweger vergammelt und müssen ausgebessert werden. Zwei Stück Lächrenholz, 23x80mm stark werden angeschäftet und an den bestehenden Balkweger angesetzt.

Montag, 4. April 2011

Alte Wrangen - neue Wrangen


Nun sind auch die alten Wrangen entfernt und das Boot wird nun von den neuen zusammengehalten. Die letzte noch fehlende Wrange ist auch schon in Arbeit, so dass am nächsten Wochenende mit der Beplankung begonnen werden kann.

Sonntag, 27. März 2011

Kiel montiert

Nun gibt es kein zurück mehr: Nach vielen Wochen der Kielbastelei sind nun alle Teile fertig zur Montage. Die mit Holzschutz behandelten Einzelteile sind an allen Stellen, die man später nicht mehr erreicht, lackiert und werden nun mit Dichtmasse und Epoxidharz verbunden.

Los gehts mit dem Stück Totholz zwischen Kielbalken und Achtersteven, an dem später das Ruderblatt angehängt wird. Dieses Teil wird mit Epoxi am Achtersteven verklebt.

Darunter kommt der Kielbalken. Die Verbindung zwischen Kielbalken und Achtersteven wird nur mit "Mumpe" (MS-Polymer) verklebt. Da diese großem Bauteile sich sicher leicht verwinden und bewegen werden, erschien mir eine harte Verklebung mit Epoxi ungeeignet.

Dann kommen die schönen neuen Bolzen durch die Wrangen.

Und zum Schluss noch einen Schwung Schraubzwingen - Fertig.

Das Ganze ist schon etwas wie ein historischer Schritt - nun ist (von einer fehlenden Wrange mal abgesehen) das gesamte tragende Skelett des Bootes fertig. Ballastkiel und Totholz kommen erst viel später unters Boot, damit man am Deck bequemer arbeiten kann. Demnächst gehts dann mit der Beplankung weiter (und der fehlenden Wrange natürlich).